BILDUNGSMANAGEMENT

CRM

Du möchtest die Produktivität deines Unternehmens steigern, Aufträge gewinnen, die Kundenzufriedenheit verbessern und die Beziehung zu deinen Kunden stärken? Dann ist der Einsatz einer Software für das Kundenbeziehungs-Management unabdingbar für dich. Was eine Customer-Relationship-Management-Software (CRM) genau tut und welche Vorteile sie auch im Bildungsbereich hat, erfährst du hier.

Kundeninformationen müssen … sein.

  • stets auf dem neusten Stand
  • zentral verfügbar
  • jederzeit abrufbar
  • umfassend

Wichtige Daten des Lernenden:

  • Kontaktdaten
  • schulische Leistungen
  • Schwächen und Stärken
  • persönliche Ziele
  • persönliche Herausforderungen

KUNDENMANAGEMENT IM BILDUNGSBEREICH

In Bildungseinrichtungen geht es nicht darum möglichst viele Kunden zum Kauf deiner Produkte zu überreden. Vielmehr geht es darum jedem einzelnen Kunden ein möglichst individuelles Lernerlebnis zu bieten. So steht nicht das Produkt, sondern der Kunde selbst im Mittelpunkt. Um dies gewährleisten zu können müssen zahlreiche Daten für Lehrende, Koordinatoren und Betreuer unmittelbar dokumentiert, zentral gesammelt werden und jederzeit abrufbar sein. Informationen, die aus Gesprächen hervorkommen (z.B. persönliche Ziele und Herausforderungen des Lernenden) und Fakten wie Anwesenheit, Leistungen, Schwächen und Stärken, aber auch persönliche Kontaktdaten sind relevant, um sich umfassendes Bild vom Lernenden zu machen und ihn entsprechend fördern zu können. So haben Lehrende und Betreuer Zugriff auf den gesamten Schriftverkehr und zeitaufwändige Rückfragen können umgangen werden. So hat jeder Kunde das Gefühl, in seinen individuellen Anforderungen wahrgenommen zu werden.

KUNDENBINDUNG

Viele Unternehmen investieren Unmengen an Summen in die Gewinnung neuer Kunden, verlieren jedoch aus dem Auge, dass es wesentlich effektiver ist einen Kunden dauerhaft zu binden, als einen neuen Kunden mit hohem Aufwand zu gewinnen.

1. Ermittle Kundenverluste
Filtere mithilfe deiner CRM-Software Kunden heraus, die keine weiteren Kurse in deinem Unternehmen gebucht haben.

2. Nimm Kontakt auf
Nimm Kontakt zu Kunden auf, die du aus den Augen verloren hast. Zeige dein Interesse durch ein kleines Geschenk, eine E-Mail oder einen Anruf. Konkrete Fragen helfen dir dabei von deinen Fehlern zu lernen und gegeben falls Kunden zurückzugewinnen:

3. Lade Kunden ein
Lade ehemalige Kunden zu einem kostenlosen Workshop, einem kostenlosen Ergänzungskurs oder anderen Events ein. Nutze die Gelegenheit, um Verbesserungsvorschläge umzusetzen.

  • War der Kunde mit dem Angebot zufrieden?
  • Wie hat die Konkurrenz den Kunden überzeugt? Womit war der Kunde in deinem Unternehmen zufriedener?
  • Was kannst du an deinem Angebot anpassen, um den Kunden zurückzugewinnen?

FUNKTIONEN EINER CRM-SOFTWARE

Kontaktmanagement

Greife auf alle Informationen deiner Kunden zu:
Kontaktdaten, Gespräche, Kontaktaktivitäten…
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Wie interagieren deine Kunden auf deiner Internetseite? Welche Seiten rufen sie auf? Ein gutes CRM-Tool analysiert die Aktivitäten deiner Kunden. Über Formulare auf deiner Internetseite, deine E-Mail-Postfächer und soziale Netzwerke kannst du direkt Kundeninformationen automatisch in deine CRM-Software übertragen und einen aktuellen Überblick über alle Interaktionen und den gesamten Kommunikationsverlauf gewinnen. Auch Anrufmitschnitte können automatisch hochgeladen werden.   Bei Eingang eines Anrufes kann der Kunde anhand der abgesicherten Telefonnummer erkannt, seine gesamten Daten aufgerufen und der Anruf gespeichert werden.

Aufgabenverwaltung

Spare Zeit durch eine in deiner CRM-Software integrierte Aufgabenverwaltung und automatisiere alltägliche Prozesse.

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Zugegeben gibt es auf dem Markt zahlreiche Apps zur Aufgabenverwaltung. Der ständige Wechsel zwischen den verschiedenen Tools ist jedoch zeitaufwändig. Durch eine in deiner CRM-Software integrierte Aufgabenverwaltung, kannst du Aufgaben z.B. bestimmten Kunden zuordnen, automatische E-Mails bei einem Statuswechsel verschicken und Mitarbeitern automatisch Aufgaben zuweisen.

Lead-Management

So werden aus Intressenten schnell Kunden.

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Täglich erhalten Unternehmen Anfragen von potenziellen Kunden, auf die häufig mit großem Aufwand eingegangen wird. Schnell verliert man jedoch den potentiellen Kunden (Lead) aus den Augen. Ein gutes CRM-System bietet dir durch eine sogenannte „Pipeline“ die Möglichkeit, an potentielle Kunden erinnert zu werden. So hast du stets einen Überblick darüber, welche Angebote bereits angenommen wurden und welche noch bearbeitet werden müssen. Durch geschickte Werbekampagnen und automatisierte Prozesse wird so schnell aus einem Interessenten ein Kunde.

Vertriebsprognosen

So beugst du Probleme vor und erkennst frühzeitig Entwicklungen.

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Durch Vertriebsprognosen kannst du Ziele und tatsächliche Entwicklungen vergleichen, genauere Prognosen vornehmen und zeitnah Maßnahmen ergreifen.

Berichte

 Durch die Wahl von Filtern (z.B. Kundengruppen) kannst du Daten in Echtheit ermitteln und durch Diagramme veranschaulichen. 

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Wie erfolgreich war die letzte Werbekampagne? Welche Kundentypen kehren wieder? In welchem Bereich weisen Kursteilnehmer größere Defizite auf. Mit einem guten CRM-System kannst du benutzerdefinierte Dashboards erstellen, sodass du jederzeit Einblick in die Parameter hast, die dich interessieren.

 

E-Mails

Tracking, Vorlagen, Marketing

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E-Mail-Tracking: Einige CRM-Systeme informieren dich darüber, wann Kunden und Interessenten eine E-Mail öffnen.

E-Mail-Vorlagen: Erstelle E-Mail-Vorlagen und teile sie mit deinem gesamten Team.

E-Mail-Marketing: Erstelle personalisierten Follow-up-E-Mails und verschicke sie zu dem von dir festgelegten Zeitpunkt.

 

BEISPIELE FÜR CRM-Systeme

Salesforce

Der Marktführer unter den CRM-Systemen wurde mehrfach von Forbes ausgezeichnet und ist besonders bei mittelständischen und großen Unternehmen beliebt. Die einzelnen Elemente sind gut miteinander verbunden und weisen viele Schnittstellen zu Shopsystemen und anderen Tools auf. Aufgrund der vielen Möglichkeiten kann Salesforce jedoch auf einige Nutzer unübersichtlich wirken. Zudem ist diese CRM-Lösung auch erst ab 125 Euro monatlich als solche nutzbar und dadurch im Vergleich zu anderen Tools ziemlich kostspielig.

Close

Close legt mit mit E-Mail-Vorlagen und Kontakterinnerungen besonderen Wert auf die Kundenkommunikation.  Mit 65 – 165 US-Dollar pro Monat und Nutzer gehört Close zu den kostspieligeren CRM-Systemen.

Vorteil: Übersichtlichkeit trotz eines großen Funktionsumfanges.

Nachteil: Wenige Integrationen zu anderen Tools im Vergleich zu CRM-Systemen der gleichen Preisklasse.

Tipp: Durch das Tool Zapier können zahlreiche Verbindungen zu anderen Apps hergestellt werden.

Hubspot

Hubspot ist eigentlich als Marketingautomatisierungs-Tool mit seinen Produkten Hubspot Marketing Hub, Sales Hub und Service Hub bekannt. Wer eines dieser Tools nutzt, kann kostenlos auch (für bis zu 1.000.000 Datensätzen) die entsprechende CRM-Software nutzen. Hubspot eignet somit besonders für Unternehmen, die Wert auf größere Marketingkampagnen legen.

 

Teamleader

Junge Unternehmen stehen bei der Wahl eines idealen CRM-Systems oft vor zwei Herausforderungen. 1. Viele CRM-Systeme verfügen über zu viele Funktionen, die das Unternehmen nicht nutzt und verlieren somit an Übersichtlichkeit. 2. Oft fehlen Schnittstellen zum E-Shop, zur Buchhaltungssoftware u.a. Teamleader versucht CRM-, Rechnungs-, Projektmanagement- und Supportsoftware zugleich zu sein und setzt auf wenige Funktionen, maximale Übersichtlichkeit und Verknüpfung.

Die Komplettlösung gibt es für 165 /Monat bei zwei Nutzern.

 

Pipedrive

Pipedrive ist durch die visuelle Darstellung als Kansan-Board sehr übersichtlich. Diese CRM-Software verfügt über wenige, wichtige Funktionen und ist somit leicht zu erlernen und einfach zu benutzen.

Verkaufsabläufe werden in einer sogenannten „Pipeline“ je nach Status angezeigt.

Mit zehn US-Dollar monatlich gehört Pipedrive zu den günstigen Tools und ist ein beliebter Einstieg für Start-ups.